Eishockey Lexikon
 
A

Altercation (Streit)

Nach der offiziellen Definition spricht man immer dann von einem Streit, wenn gegen einen Spieler wegen Teilnahme an einem Streit eine Strafe verhängt wird. Dies ist natürlich keine wirkliche Definition; von „Altercation“ spricht man bei jeder regelwidrigen Auseinandersetzung, die mit dem eigentlichen Spielgeschehen nur außerhalb des Spiels verbunden ist. Dennoch ist für den offiziellen Spielbericht die Definition des Streits über die Verhängung einer Strafe sehr wichtig.

 
All-Star-Team

Fiktiver Block mit einem Torhüter, zwei Verteidigern und drei Stürmern, der von Experten zum Ende eines Turniers oder einer Saison gewählt wird.

 
Assist

Vorlage zu einem Tor, der Schiedsrichter kann zwei Assists pro Tor anerkennen.

 
Assistent:
Spieler, der eine Vorlage gibt.
 
B
Bodycheck
Fairer Körperangriff vor allem mit Hüfte und Schulter - aber ohne Einsatz des Schlägers.
 
Break-Away (plötzlicher Gegenangriff, Konter)

Von einem plötzlichen Gegenangriff oder einem Break-away spricht man immer dann, wenn ein puckführender Spieler zwischen sich und dem Torhüter keinen gegnerischen Spieler mehr hat. In dem Fall, dass kein Torhüter im Spiel ist, spricht man auch dann von einem Konter, wenn kein Spieler zwischen dem Puckführenden und dem Tor ist.

 
Broken Stick (gebrochener Stock)

Als ein „gebrochener“ Stock gilt ein Stock immer dann, wenn er nach Ansicht des Schiedsrichters nicht mehr regelgerecht eingesetzt werden  kann. Dabei ist irrelevant, ob er nur angebrochen oder in mehrere Teile zersplittert ist – jede Art von Verletzungsgefahr, die von dem Werkzeug ausgeht, kann nach Ermessen des Schiedsrichters zur Deklaration eines gebrochenen Stocks führen.

 
Butt-Ending (Stockendenstoß)

Versucht ein Spieler seinen Gegner mit dem Schaftende seines Schlägers zu stoßen, spricht man von einem Stockendenstoß. Ganz gleich, ob es durch einen Stockendenstoß zu einem Treffer des Gegners kommt, ein solches Manöver ist auf jeden Fall mit einer Strafe zu ahnden, die nach den offiziellen Regeln immer dann besonders hart ausfällt, wenn es zu einer Verletzung kommt.

 
Butterfly

Technik des Torwarts bei flachen, seitlich kommenden Schüssen. Hinabgehen auf die Knie, Spreizen der Unterschenkel.

 
C
Captain (Kapitän)

Jede Mannschaft, die zu einem offiziellen Eishockey-Spiel antreten will, muss einen Kapitän nominieren. Seine Aufgabe ist es, die Mannschaft gegenüber den Schieds- und Linienrichtern im Einklang mit den Regeln zu vertreten. Es gibt eine Reihe von Aufgaben, Pflichten und Privilegien, die in Zusammenhang mit diesem Titel stehen. Wo immer das Wort „Kapitän“ im Regelbuch aufgeführt ist, betrifft dies jene Spieler, die im offiziellen Spielbericht als Kapitän (oder eventuell Ersatzkapitän) bezeichnet sind.

 
Charging (unkorrekter Körperangriff)

Man kennt beim Eishockey eine Reihe von verschiedenen Angriffen, die als regelwidrig betrachtet werden; dabei ist der Körperangriff ein echter Sonderfall, da er prinzipiell erlaubt ist. Von einem unkorrekten oder regelwidrigen Körperangriff spricht man allerdings immer dann, wenn der angreifende Spieler dabei mehr als zwei normale Schritte Anlauf nimmt, mit denen dann ein Körperkontakt mit dem Gegner hergestellt wird. Ein intensiver Anlauf, der zu einem wuchtigen Zusammenstoß führt, ist nicht nur eine echte Verletzungsgefahr, er ist auch nicht im Sinne des Eishockeyspiels, da das Spiel so zu leicht in eine rein körperliche Auseinandersetzung münden könnte.

 
Center
Mittelstürmer
 
Coach (Trainer)

Der Coach oder Trainer ist der Verantwortliche der Mannschaft für die Führung in technischer Hinsicht. Er hat nicht nur die Aufgabe, das Training der Mannschaft anzuleiten oder zu überwachen, sondern ist in Verbindung mit dem Mannschaftsführer auch für das Auftreten der Mannschaft vor, während und nach einem Spiel verantwortlich.

 
Coaching

Einwirken des Trainers während eines Spiels auf seine Mannschaft

 
Creases (Kreise)

Die sogenannten „Creases“ sind Zonen, die dem Schutz des Torhüters dienen und die durch den Schiedsrichter bei der Erfüllung seiner Pflicht verwendet werden können. Im Gegensatz zu anderen Linien auf dem Spielfeld nehmen die Creases die wichtige Sonderstellung ein, geschlossene Flächen zu markieren, nämlich die, die sie einschließen. Sie sind also streng genommen keine Linien, sondern vielmehr eben Flächen, die durch die Linien markiert werden. Die Linien selbst gehören zu dem Raum, den sie markieren.

 
Cross-Checking (Check mit dem Stock)

Beim Cross-Checking handelt es sich um ein regelwidriges Angriffsmanöver, bei dem der Stock mit beiden Händen gehalten wird, ohne dass ein Teil von ihm den Boden berührt. Wenn es unter diesen Umständen zu einem Check des Gegners in irgendeiner Höhe kommt, wird das Manöver mit einer Strafe geahndet, da der Schiedsrichter aufgrund der äußeren Umständen davon ausgehen kann, das der Cross-Check kein anderes Ziel hatte, als mit einer größeren Gewalt den Gegner zu treffen.

 
D
Delayed off side (verzögertes Abseits)

Entgegen der Regelung zum Abseits (off side) kommt es beim verzögerten Abseits nicht unmittelbar zur Unterbrechung des Spiels. Als verzögertes Abseits wird eine Spielsituation betrachtet, bei der ein angreifender Spieler die blaue Linie vor dem Puck überquert hat und die verteidigende Mannschaft in der Lage ist, den Puck unverzüglich aus ihrer Verteidigungszone wieder zurückzugewinnen. Verzögert wird das Abseits insofern, als der Linienrichter die Regelverletzung anzeigt, sie jedoch erst zur Geltung kommt, wenn der angreifende Spieler in Besitz des Pucks kommt. Dabei reicht es aus, dass er den Puck berührt; in diesem Fall handelt es sich nicht mehr um ein verzögertes, sondern um ein gewöhnliches Abseits.

 
Dive („Schwalbe“)

Als Dive oder Schwalbe bezeichnet man jedes Manöver eines Spielers, welches eine Aktion eines Gegners als Foul erscheinen lassen soll, auch wenn es sich in der Tat um keines handelte. Ein Beispiel für einen Dive ist eine Situation, in der ein Spieler gecheckt wird und durch einen absichtlichen Sturz ein scheinbares Foul hervorruft. Die Absicht hinter einer Schwalbe ist, den Schiedsrichter zum Verhängen einer Strafe gegen den Gegner zu bewegen; es ist für eine Schwalbe unwesentlich, ob ein echter Check vorlag oder nicht. Natürlich ist ein unabsichtlicher Sturz nach einem Manöver des Gegners nicht als Schwalbe zu betrachten, ganz gleich, ob es sich dabei um ein echtes Foul handelt oder nicht.

 
E
Empty-Net-Goal

Schießt eine Mannschaft ein Tor, wenn die gegnerische Mannschaft ihren Torhüter gegen einen zusätzlichen sechsten Spieler ausgetauscht hat, so nennt man dies Empty-Net-Goal. Üblicherweise geschieht dies am Ende eines Spiels, um durch den zusätzlichen Spieler noch ein entscheidendes Tor zu erzielen.

 
Excessive rough play (übertrieben hartes Spiel oder Verletzungsversuch)

Übertrieben hartes Spiel kann auf höchst unterschiedliche Weise geschehen. Im Prinzip handelt es sich dabei um jede Aktion, die entweder fahrlässig oder absichtlich eine hohe Verletzungsgefahr für den Gegenspieler in Kauf nimmt – dabei ist es irrelevant, ob die Verletzung oder die übertriebene Verletzungsgefahr durch den Körper, den Stock oder den Schlittschuh hervorgerufen wird.
Aktionen dieser Art werden gleichermaßen geahndet, ganz gleich, ob sie gegen einen Offiziellen, einen Mannschaftsoffiziellen oder einen Spieler oder Torhüter gehen.

 
F
Face-Off (Anstoß, Bully)

Wird das Spiel am Beginn eines Drittels oder nach einer Unterbrechung wieder angepfiffen, gibt es ein Bully. Dazu stehen sich zwei gegnerische Spieler an einem Bully-Punkt gegenüber und der Puck wird von einem Linienrichter (Linesman) eingeworfen. Beide Spieler versuchen, den Puck in ihren Besitz zu bekommen

 
Forechecking

Stören des Gegners in seinem Abwehrdrittel, Versuch des Scheibenrückgewinns in der Angriffszone

 
G
Game (Spiel)

Ein Spiel ist die Basis jeder Art von Eishockey-Wettbewerb. Dabei handelt es sich um ein Treffen zweier Mannschaften, die über eine vorgeschriebene Zeit gegeneinander spielen und die durch das Schießen von Toren einen Sieger ermitteln. Ein Eishockey-Spiel besteht aus drei Dritteln, die jeweils zwanzig Minuten dauern, sowie eventuell einer zehnminütigen Verlängerung und einem Schusswettbewerb, falls in diesem Spiel auf jeden Fall ein Sieger ermittelt werden muss. In Wettbewerben, in denen auch Unentschieden ein korrektes Ergebnis ist, endet ein Spiel nach der sechzigminütigen Spielzeit.

 
Game ejection (Spielausschluss)

Wenn gegen einen Spieler oder einen Mannschaftsoffiziellen ein Spielausschluss vorgenommen wird, ist er für den Rest der Spielzeit vom Spiel ausgeschlossen. Es ist ihm nach dem Ausschluss verboten, in der Mannschaft zu spielen, sie zu assistieren, zu leiten oder in sonstiger Form auf sie direkt einzuwirken.

 
Goalkeeper (Torhüter)

Jeder Mannschaft, die zu einem Spiel antritt, bringt einen Torhüter und einen Ersatztorhüter mit sich. Der Torhüter befindet sich zu Beginn des Spiels auf dem Spielfeld und kann eventuell gegen den Ersatzmann ausgewechselt werden.
Es ist die Aufgabe des aktiven Torhüters, zu verhindern, dass der Puck ins Tor eintritt und so ein Tor für die Gegenmannschaft erzielt wird.
Im offiziellen Spielbericht wird der Torhüter ausdrücklich bezeichnet, und nur Spieler, die als Torhüter oder Ersatztorhüter angegeben sind, haben das Recht, die Sonderstellung dieser Position zu nutzen.
Der Torhüter ist durch die Verwendung von spezieller, regeltechnisch zugelassener Ausrüstung gekennzeichnet und genießt verschiedene Privilegien wie zum Beispiel das Recht, den Puck auf besondere Weise mit der Hand spielen und abwehren zu dürfen und eine gewisse Immunität gegen Strafe.

 
Goalkeepers skates (Torhüter-Schlittschuhe)

Ein Teil der besonderen Torhüter-Ausrüstung sind die Torhüter-Schlittschuhe, die speziell für den Gebrauch durch den Torhüter konstruiert sind. Sie zeichnen sich durch eine an beiden Seiten geschlossene Kufe aus, die so verhindert, dass der Puck hindurchgeht. Außer dem Torhüter ist kein Spieler berechtigt, die sogenannten Goalkeeper Skates zu benutzen.

 
H
High Sticking (Hoher Stock)

Beim Eishockey ist es verboten, seinen Stock oder ein Teil desselben über die normale Höhe zu halten. Dabei ist die Maßgabe für diese Höhe die Schulterhöhe des Spielers; wird ein Stock höher gehalten, steigert sich die Verletzungsgefahr, und der Schiedsrichter geht davon aus, dass dies nicht im Sinne eines regulären Spiels geschieht. Das Spielen mit hohem Stock ist verboten und wird je nach Situation mit verschiedenen Strafen geahndet.

 
Holding (Halten)

Ein Spieler begeht die regelwidrige Handlung „Halten“, wenn er versucht, einen Gegner, der im Puckbesitz ist, durch Festhalten mit der Hand oder dem Stock an der Fortbewegung zu hindern.
Halten wird nach Ermessen des Schiedsrichters und nach Maßgabe des Regelwerks bestraft; unter besonderen Umständen kann dieses Foul sehr unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen.

 
Hooking (Haken)

Auch Haken gehört zu den regelwidrigen Verhaltensweisen, die einen unsportlichen Eingriff ins Spiel darstellen. Unter „Haken“ versteht man den Versuch, den Gegner mit der Schaufel des Stocks an der Fortbewegung zu hindern; dabei ist es irrelevant, ob sich diese Aktion gegen den Körper des Spielers oder seinen Stock richtet.

 
Heel of the stick (Stockferse)
Unter der Stockferse versteht man den Teil des Stocks zwischen dem geraden Schaft und der flachen Unterseite der Stockschaufel.
 
I
IIHF

Abkürzung für International Ice Hockey Federation; Weltverband

 
Icing (Unerlaubter Weitschuss)

Dies ist der Fall, wenn der Puck direkt oder indirekt über die Bande die rote Mittellinie und die gegnerische Torlinie überschreitet. Dann wird abgepfiffen und es gibt Bully in der gegenüberliegenden Endzone. Diese Regel findet keine Anwendung, wenn die Scheibe durch den Torraum geschossen wird oder bei Spiel in Unterzahl.

 
lcerinks
Eisbahnen
 
Interference (Behinderung)
Ein Spieler begeht eine Behinderung, wenn er versucht, einen Gegenspieler, der nicht im Besitz des Pucks ist, an der Fortbewegung zu hindern.
 
J
  
K
Kicking (Treten eines Spielers)

Kicking oder das Treten eines Spielers ist eine strafbare Handlung, die eine Bewegung mit dem Fuß darstellt, die nicht darauf abzielt, den Puck zu spielen. Im weiteren Sinne zählen Tritte zu den verbotenen körperlichen Handlungen im Spiel, und die Ausführung eines Tritts wird durch den Schiedsrichter geahndet.

  
L
Linesman
Linienrichter. Plural: Linesmen.
 
M
 
N
Note (Randbemerkung, „Note“)

Bei einer „Note“ handelt es sich um eine Randbemerkung im Regelbuch, die allerdings von der Wichtigkeit her ebenso hoch einzustufen ist wie die Regel selbst. Keineswegs handelt es sich nur um eine Erläuterung; viele wichtige Regeln zeichnen sich durch ausführliche Bemerkungen aus, die erst den wirklichen Sinn der Regel erschließen. Bei der Auslegung des Regelwerks ist einer Note genauso viel Bedeutung beizumessen wie der Regel selbst.

 
O
Offside (Abseits)

Beim Spiel aufs gegnerische Tor muss der Puck als erstes oder gleichzeitig mit dem ersten angreifenden Spieler, die blaue Linie zw. neutraler Zone und Angriffszone überschreiten, d. h. zwischen puckführendem Spieler und gegnerischem Tor darf sich kein weiterer angreifender Spieler befinden. Das Abseits wird aufgehoben, wenn alle angreifenden Spieler das Angriffsdrittel verlassen, ohne den Puck berührt zu haben. Abseits wird von den Linienrichtern durch das Heben eines Armes angezeigt.

 
P
Penalty (Strafschuss)

Hierbei darf sich der ausführende Spieler von der Mittellinie aus allein auf den Torhüter zubewegen und versuchen, ein Tor zu erzielen. Er darf sich dabei nicht rückwärts bewegen. Der Strafstoss endet nach dem ersten Schuss. Ein Nachschuss ist nicht erlaubt. Das Spiel wird mit einem Bully fortgesetzt. Während des Strafschusses läuft die Spielzeit

 
Players (Spieler)

Als Spieler gelten die Mitglieder einer Mannschaft, die aktiv oder als Ersatzspieler an einem Spiel teilnehmen. Dabei tun sie dies in Übereinstimmung mit den Regeln des Spiels, die sie durch ihre Teilnahme anerkennen. Der Torhüter gilt, wo keine besonderen Regelungen für ihn gelten, als Spieler.

 
Playoff

Aus Nordamerika übernommenes Spielsystem. Ausscheidungsserie über mindestens drei Spiele (Best of three), an deren Ende die siegreiche Mannschaft eine Runde weiterkommt. Gebräuchlich sind Serien Best of five oder seven, also über fünf oder sieben Partien, wobei nach der notwendigen Anzahl von Siegen überflüssig gewordene Begegnungen im allgemeinen nicht mehr ausgetragen werden. Für Auf- und Abstiegsrunden im Ligeneishockey sowie den K. o.-Modus bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen wird der Begriff Play-off falsch verwendet. Bei kompletten Runden hat jeder Teilnehmer die gleiche Anzahl an Spielen, keiner scheidet frühzeitig aus, bei Weltmeisterschaften etwa entscheidet nach einer Vorrunde nicht eine Serie, sondern lediglich ein einziges Spiel über das Weiterkommen

 
Powerplay (Überzahl-Spiel)

Wird gegen eine Mannschaft eine Bankstrafe ausgesprochen, so hat die bestrafte Mannschaft für die Zeit der Strafe einen Spieler weniger auf dem Eis. Die nicht bestrafte Mannschaft hat dann eine 5-4–Überzahl, die bestrafte Mannschaft eine Unterzahl. Wird eine weitere Strafe gegen das reduzierte Team ausgesprochen, dann führt dies zu einer 5–3–Überzahl.

 
Powerplay-Tor (Überzahl-Tor)

Erzielt eine Mannschaft in Überzahl ein Tor, so wird dieses als Überzahl-Tor bezeichnet. Bei einer kleinen Bankstrafe (2 min) darf der bestrafte Spieler wieder aufs Eis und die Strafzeit endet.

 
Powerskating
Schlittschuhlaufen mit höchster Intensität
 
Protective Equipmentv (Schutzausrüstung)

Die Schutzausrüstung eines Spielers ist ein Teil seiner Ausrüstung. Dabei handelt es sich um den Teil, der ausschließlich dazu dient, ihn vor Verletzungen zu schützen; regelwidriger Einsatz der Ausrüstung ist daher ebenso verboten wie der Einsatz von unsicherer Schutzausrüstung.

 
Q
 
R
 
S
Scorer

Sammelbegriff für Spieler, der ein Tor schiesst oder die Vorlage dazu gibt.

 
Scorerpunkt
Tor oder Assist. In der aus Kanada übernommenen Skorerwertung werden Tor und Vorlage gleich bewertet.
 
Scout
Talentspäher, zumeist für Klubs aus der NHL im Einsatz.
 
Shorthander (Unterzahl-Tor)
Gelingt einer Mannschaft in Unterzahl ein Tor, bezeichnet man dies als Short-Hander.
 
Slashing (Stockschlag)

Ein Stockschlag ist eine Aktion, bei der der Stock gegen den Gegner geschwungen wird in der Absicht, ihn zu treffen. Wortgetreu handelt es sich nur dann um einen Stockschlag, wenn der Gegner auch getroffen wird; kann der Schiedsrichter allerdings von der Absicht ausgehen, den Spieler zu treffen, ist auch ein versuchter Stockschlag zu bestrafen. Leichtes Schlagen auf den Stock des Gegners gilt allerdings nicht als Stockschlag, sofern dabei die Absicht vorherrscht, den Puck zu spielen beziehungsweise ihm dem Puckführenden abzunehmen.

 
Slide
Seitlicher Gleitsturz des Torhüters zur Puckabwehr.
 
Spearing (Stockstich)

Beim Stockstich handelt es sich analog zum Stockschlag um einen Angriff auf einen gegnerischen Spieler, bei dem der Stock als Waffe eingesetzt wird. Dabei ist es irrelevant, ob ein Stockstich trifft oder es beim Versuch bleibt, und auch, ob der Stock mit einer oder mit beiden Händen gehalten wird. Ein Stockstich zeichnet sich durch die Bewegung der Stockschaufel aus, die gegen den Gegner geführt wird.

 
Stay-at-home-defender

Bezeichnung für einen defensiv orientierten Verteidiger, der "zu Hause" bleibt. Gegenteil des Offensivverteidigers, der im Angriff seine Position auch mal aufgibt und durch einen zurückgehenden Stürmer ersetzt werden muss

 
Sudden Death

Plötzlicher Tod, Entscheidung durch das erste Tor in der Verlängerung.

 
Sudden Victory
Plötzlicher Sieg. Wie Sudden Death - nur aus Sicht des Siegers.
 
T
Team Official (Mannschaftsoffizieller)

Unter dem Begriff „Mannschaftsoffizieller“ werden alle Personen zusammengefasst, die mit der Leitung einer Mannschaft betraut sind. Er umfasst Trainer, Coach, Mannschaftsleiter, Manager, Masseur, Materialwart, Mannschaftsarzt sowie alle anderen nicht spielenden Mitglieder der Mannschaftsorganisation.

 
Timeout (Auszeit)
Jede Mannschaft kann pro Spiel eine Auszeit von 30 Sekunden nehmen.
 
Tip-in
Zielgerichtetes Abfälschen eines Schusses vor dem Tor.
 
Torraumabseits

Der Torraum ist halbkreisförmig um das Tor markiert. Erzielt ein Spieler ein Tor, während er oder ein anderer, angreifender Spieler sich im Torraum aufhält, so ist das Tor ungültig, außer er wurde durch einen Gegenspieler in den Torraum gedrängt oder am Verlassen gehindert.

 
U
 
V
 
X
 
Y
 
Z